Graureiher
Graureiher

Graureiher (Ardea cinerea) auch Fischreiher genannt

 

Teil I

Versuchte Annäherung

Es gibt Tiere, die neigen dazu, einen Fotografen zu "ärgern".

Erst stellen sie sich in Pose: "Schaut her! So sehe ich aus. Fotografiere mich doch mal."

Der Fotograf, in diesem Falle ich, freut sich über so ein tolles Motiv.

Also gehe ich mit meiner Kamera noch wenig näher an das begehrte Objekt.

Der Vogel, hier ein Fischreiher, regt sich.

Ich schleiche mich näher heran.

Der Vogel streckt sich. Klasse so. Tolles Motiv.

Ich also noch ein Stück vor.

Der Fischreiher stellt sich nun richtig groß. Klasse so. Tolles Motiv.

 

Mein Finger bewegt sich, will den Auslöseknopf niederdrücken. Diese Bewegung kann dieser schöner Vogel doch wohl nicht sehen.

Doch da....

Dieses Biest fliegt mal wieder los.

Schnell und gekonnt in eine Position, die das digitale Bannen nicht lohnt.

Klasse.

 

So ist es mir auf Finkenwerder oft ergangen.

Er spielte immer wieder mit mir.

 

Aber da gab es im letzten Jahr ein Einsehen des Weihnachtsmannes.

Er sah wohl oft die verzweifelten Versuche, die ich unternahm, um ein Bild von dem Reiher zu erhalten. Der nette alte Mann legte mir ein Teleobjektiv unter den Weihnachtsbaum. Danke.

 

So aufgerüstet ging ich nun auf Pirsch.

Nein, es war reiner Zufall, das ich das Biest vor die Linse bekam.

Erst als Schattenaufnahme.

Zwei Aufnahmen erlaubte mir der Vogel und schon war er wieder weg.

Aber ich sah ihn kurze Zeit später wieder.

 

So klappte es nach langer Zeit, den Fischreiher zu fotografieren.

Und zwar so, dass ich die Aufnahmen auch anderen zeigen kann.

Der Anfang ist gemacht.

Ich komme wieder. Und der Reiher bestimmt auch.

 

Siehe auch: 

http://de.wikipedia.org/wiki/Graureiher


Teil II

Es ging die Zeit ins Land.

Unser Graureiher gewöhnte sich an seinen Verfolger.

So kam es, dass uns im Jahre 2016 einige tolle Aufnahme von dem fliegenden Bewohner gelangen.

Fremd und scheu ist er wohl gegenüber uns Menschen.

Während eines Spazierganges überraschten wir ihn bei einem Rendezvous.

Da stand er, ein wenig abseits mit einem weißen Reiher im Graben.

Es wird wohl ein Silberreiher gewesen sein.

Diese Gattung verbreitet sich aufgrund des Klimawandels immer weiter nördlich aus.

Selbst an der Nordsee fühlen sie sich wohl.

Und ein Fischreiher fängt natürlich Fische.

Auch dieses konnten wir auf die Fotoplatte bannen.

Wir sind zufrieden und der Fischreiher ist satt und hatte sein kleines Stelldichein.

Doch nun die Fotos:


Dieser große Vogel ist in Hamburg nicht oft anzutreffen.

Unser Haussperling, der Spatz, noch weniger. Ihm fehlen immer mehr Nist- und Unterschlupfplätze. 

Der Schwan ist in Hamburg öfter anzutreffen.

Er wird auf der Alster aufgrund einer jahrhundertalten Tradition gehegt und gepflegt.

 

Interessant sind auch die Besuche im Wildpark Schwarze Berge.

Ein schönes Waldgebiet mit vielen einheimischen Tieren.

 

Wintervögel haben es schwer. Zum Glück sind noch ein paar Äpfel am Baum.

Andere lassen es sich gut gehen.


Nun noch schnell ein paar Fotos, bei denen die meisten Motive nicht fliegen konnten.