Peking, eine Viermast-Stahlbark

Zum besseren Lesen ist dieses Thema in Unterabschnitte aufgeteilt:

 

Wir haben zum Anfang die allgemeinen Informationen gesetzt. 

Es folgt als Teil 1 Die Ankunft in Brunsbüttel 

Der Teil 2 Überfahrt zur Peters Werft schreibt die Geschichte der Heimkehr fort.

 

Man kann natürlich auch selbst scrollen. 

 

Allgemeine Informationen

Endlich ist es soweit!

Die "Peking", eine Viermast-Stahlbark, kehrt heim.

Sie gehört zu den berühmten Flying P-Linern der Reederei F. Laeisz. 

Am 25. Februar 1911 lief sie bei Werft Blohm & Voss vom Stapel.

Die "Peking" wurde als Frachtschiff für Chilesalpeter zwischen Chile und Europa eingesetzt.

Wir möchten hier Informationen zu diesem Thema bereitstellen. 

Es geht vorwärts.

Nach einem Bericht des Hamburger Abendblattes vom 28.12.2015 wird die "Peking" ihre Heimreise vermutlich im zweiten Quartal 2016 antreten.

Leider nicht auf eigenem Kiel, sondern als Ladung eines Dockschiffes.

Es bleibt spannend. 

Leider neuer Termin

Wie die Medien berichten, es ist Anfang September 2016, verzögert sich die Ankunft der "Peking" in Hamburg.

Nun wird sie vermutlich im Frühjahr 2017 im Hamburger Hafen eintreffen.

Sie wird in Kürze bei einer New Yorker Werft für die Überfahrt vorbereitet. 

Die bei Blohm + Voss gebaute Viermast-Stahlbark wird dort für den Transport per Dockschiff vorbereitet.

Sie lag seit 1975 am Liegeplatz des South Street Seaport Museum

Weiter geht es

Nach Medienberichten erreicht die Peking Deutschland vermutlich Anfang Juni 2017.

Auf einem Dockschiff tritt sie die große Reise an.

Für die Überfahrt kann man nur gutes Wetter wünschen.

Fünf Werften bewerben sich um den Auftrag, die Peking wieder zu einem stolzen Segler zu überholen.

Alte Handwerke sind gefragt, wie z.B das der Nietenklopper. Hamburg wartet auf seine Peking. 

Nun doch keine Hamburger Werft

Zwei Nachrichten, die nicht so gut sind für Hamburg.

Die erste Nachricht beinhaltet eine spätere Ankunft der Peking in Deutschland, denn die Abfahrt in New York verzögert sich.

Die andere Information der Medien gibt an, dass die Peking nicht in Hamburg in die Werft geht, sondern nach Schleswig-Holstein in die Peters Werft. Eigentlich schade. 

Aber Hamburg freut sich dann auf die restaurierte Peking. 

Nun ist sie endlich auf dem Weg zu uns.

Am 19.07.2017 verließ die "Peking" mit dem Dockschiff Combi Dock III New York.

Die Planungen sehen ein Eintreffen des historischen Seglers für den 31.07.2017 vor. 

Wir hoffen dann unser ersten eigenen Fotos der Peking hier einzustellen.

Wir wünschen eine gute Überfahrt.  

Sie ist zurück

 

Teil 1   -Ankunft Elbehafen Brunsbüttel-

 

Am 30.07.2017 erreichte die "Peking" die Elbe.

Nach über 80 Jahren kehrt dieser P-Liner zurück.

Gegen 17.30 Uhr passierte sie auf dem Dockschiff "Combi Dock III" die Einfahrt zum Nord-Ostsee-Kanal.

Als Hamburger wollten wir uns diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen lassen.

So waren wir zeitgerecht, sehr rechtzeitig, in Brunsbüttel eingetroffen, um diesem Ereignis beizuwohnen.

Wo ist der beste Standplatz zum Fotografieren?

Hin und her gerissen zwischen dem Elbehafen und der Mole, mit dem alten Leuchtturm, entschieden wir uns für den vorgelagerten Platz der Mole.

Leider durften keine Privatpersonen auf das Firmengelände des Elbehafens.

Und, wir hatten die richtige Wahl getroffen.

Nach und nach kamen immer mehr Seeleute. Man stand in kleinen Gruppen zusammen.

Es wurde geklönt, die Lotsen gaben bereitwillig Auskunft.

Doch der Wettergott schickte kurz vor dem Eintreffen des Duos noch ein ordentliches Unwetter.

Mit Sturm, Starkregen, dunklen Wolken und gar keiner Sonne. Und die Grüppchen waren auch nicht mehr zu sehen.

Doch der Himmel lockerte sich bald auf und am Horizont reckten sich die Masten der "Peking" in den Himmel.

Schwups begaben sich die Fotografen in Position. Mancher gab allen Anwesenden lautstark bekannt, was er denn für ein tolles Teleobjektiv einsetzen kann.

Spaß hatten alle.

Das Schiffsduo machte im Brunsbüttler Elbehafen fest.

 

Am nächsten Mittwoch geht es weiter. Die "Peking" wird nach Wefelsfleth an der Stör zur Peterswerft geschleppt.

Mal sehen, ob das Wetter dann besser sein wird.

 

Hier nun Fotos der Ankunft und ein paar Aufnahmen, die während der Wartezeit entstanden:

 


 

Teil 2   -Überfahrt zur Peters Werft-

 

Bei der Ankunft der "Peking" in Brunsbüttel waren nicht so viele Seeleute, wie von uns erwartet.

Am Störsperrwerk war die Situation doch eine ganz andere.

Die Viermastbark musste dieses Sperrwerk passieren, um zu der Peters Werft zu gelangen. Es war dort also der ideale Ort, um die selbst schwimmende "Peking" zu sehen.

Es hat sich wohl herum gesprochen, welches Ereignis sich dort bald einstellt.

Viele hunderte Zuschauer hatten sich bereit auf dem Sperrwerk, den Wiesen und Deichen verteilt. Jeder wollte den besten Platz.

Wir mussten uns erstmal einen Parkplatz suchen. Doch als Hamburger ist man ja darin geübt und hat ein "Näschen" für eine freien Platz. Wir fanden einen.

Wir nahmen unseren Standort zum Fotografieren ein und einige Fotos zeigen wir hier:

 

                                                                           Die Peking auf der Stör kurz vor dem Sperrwerk.

 

 

Nun hat sie den letzten Liegeplatz, die Peters Werft in Wewelsfleth, vor Hamburg erreicht.

Die Planungen sehen das Jahr 2020 zur Überfahrt in das Deutsche Hafenmuseum vor.

Hier in Wewelsfleth erfolgt eine umfangreiche Restauration.

Wir schauen dort ab und zu vorbei und fotografieren vermutlich.

 

Bis bald.