Cap San Diego

Cap San Diego in Hamburg
Cap San Diego kehrt heim.

 

Die Cap San Diego lief am 15. Dezember 1961 in Hamburg bei der Deutschen Werft vom Stapel.

Sie ist das letzte Schiff einer Reihe von sechs baugleichen Stückgutfrachtern.

Der Frachter fuhr Linie und zwar Hamburg - Südamerika - Hamburg.

Während ihrer Reisen befanden sich nicht nur u.a. Kaffee, Süßöle,Textilien und Fleisch als Fracht an Bord, sondern auch gut betuchte Passagiere nahmen an den Überfahrten teil.

Vielleicht stieg ja so manchen mal der "gute" Duft von den in den Lucken gelagerten und eingesalzenen Kuhfellen in die Nase.

Übrigens: Die Cap San Diego war kein "Bananenjäger", also ein Kühlfrachter der Bananen nach Deutschland brachte.

Bevor die Cap San Diego auf den Strand gesetzt wurde (verschrottet), kaufte man sie auf und sie wurde zu einem stolzen Museumsschiff mit einem festen Liegeplatz in Hamburg.

Sie ist das einzige fahrtüchtige Museumsfrachtschiff der Welt und nimmt auch außerhalb Hamburgs an Veranstaltungen teil, z.B. an der Kieler Woche.

Die Mitfahrten sind sehr begehrt.

 

So, nun folgen ein paar Fotos vom "weißen Schwan der Weltmeere".

Ich darf diese Bilder mit freundlicher Genehmigung des Bordmanagements der Cap San Diego, Überseebrücke, Hamburg auf unserer Seite zeigen.

Danke.

www.capsandiego.de 

 


Am 28.02.2016 verließ die "Cap San Diego" ihren Heimathafen Hamburg.

Sie begab sich auf die Fahrt nach Bremerhaven.

Dort erhält sie nach ihrem Werftaufenthalt die Klasseerneuerung durch den Germanischen Lloyd.

Das ist ähnlich dem TÜV beim Pkw zu sehen.

Wie immer, wenn die Cap San Diego auf der Elbe unterwegs ist, säumen viele Sehleute das Elbufer.

Aber diesmal war auch einiges auf dem Strom los.

So passierte uns der Hochseeschlepper "Fairplay 33". Ein imposanter Kraftprotz.

Ein Feederschiff begegnete dem alten Frachter.

 

Hamburg erwartet sehnsüchtig seine großen weißen Schwan zurück.


                     Sie ist wieder da.
Sie ist wieder da.

Der stolze Schwan ist wieder in Hamburg. Am 24.03.16, abends lief sie in Hamburg ein.

Sie liegt an ihrem alten Liegeplatz

Die Werftzeit verschaffte der "Cap San Diego" ein frisches Aussehen.

Auch an Bord wurden viele Arbeiten vollbracht.

Die Maschine erhielt eine verbesserte Seewasserkühlung und ein bislang marodes Deck kann nun wieder ohne Probleme betreten werden. Es ist das Deck, das u.a. durch den Transport der gesalzenen Felle sehr gelitten hatte.

Die Schiffspapiere sind auch wieder auf dem neuesten Stand.

Da muss ich bald dem stolzen Schiff mal wieder einen Besuch abstatten.